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Primar- & Sekundarschule · Pfäffikon SZ

Für Kinder, die schneller denken, tiefer fragen, anders fühlen.

Swiss Open Leaf Academy ist die erste Schweizer Schule, die Hochbegabung und Zweifach-Ausnahmebegabung ins Zentrum ihres pädagogischen Modells stellt — nicht als Zusatzangebot.

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Est. MMXXVI · Pfäffikon SZ
Gegründet 2026 Pfäffikon SZ Non-Profit-Stiftung Klassen 1 – 9 Max. 8 Kinder pro Lerngruppe Spezialisiert auf Hochbegabung & 2E Multidisziplinäres Team vor Ort Individuelles Curriculum Gegründet 2026 Pfäffikon SZ Non-Profit-Stiftung Klassen 1 – 9 Max. 8 Kinder pro Lerngruppe Spezialisiert auf Hochbegabung & 2E Multidisziplinäres Team vor Ort Individuelles Curriculum

01 — Die Lücke

Was im Regelschulsystem übersehen wird.

Hochbegabte Kinder sind nicht einfach «schneller». Sie denken anders, fragen anders, fühlen anders. Das Schweizer Regelschulsystem ist für sie nicht gebaut — und dafür auch nicht verantwortlich zu machen.

Was in der Praxis geschieht: Kinder, die mit sechs selbstständig lesen, werden mit Silben gelangweilt. Kinder, die mathematische Muster vor der Lehrperson erkennen, lernen stillzusitzen statt weiterzudenken. Kinder mit 2E-Profil — hochbegabt und gleichzeitig mit ADHS, Autismus-Spektrum oder Legasthenie — fallen durch jedes Raster, weil ihre Stärken ihre Schwächen maskieren und umgekehrt. Die Folge ist selten das, was Eltern befürchten (Überforderung). Sie ist oft das Gegenteil: Rückzug, Unterforderung, Identitätsverlust.

«Das grösste Risiko für hochbegabte Kinder in der Regelschule ist nicht, dass sie scheitern. Es ist, dass sie aufhören, sich selbst ernst zu nehmen.»
— Aus dem pädagogischen Konzept der SOLA
01

Underachievement statt Leistung

Bis zu 50 % der hochbegabten Kinder entwickeln eine Leistungsverweigerung, wenn ihr kognitives Potenzial über Jahre nicht gefordert wird.

02

Soziale Isolation

Interessen, die nicht altersgerecht sind, führen zu Einsamkeit — nicht, weil das Kind unsozial ist, sondern weil es keine Peers findet.

03

2E bleibt unsichtbar

Zweifach-Ausnahmebegabung wird in der Schweiz systematisch unterdiagnostiziert. Die Kinder gelten als «inkonsistent» — sind es aber nicht.

02 — Unser Modell

Eine Schule, die um das Kind gebaut ist — nicht umgekehrt.

SOLA folgt vier pädagogischen Prinzipien. Jedes davon ist in der Forschung fundiert, international erprobt und in der Schweiz bisher selten konsequent umgesetzt.

01

Individuelles Curriculum statt Klassenstufe

Jedes Kind arbeitet in jedem Fach auf seinem eigenen Niveau. Ein Achtjähriger kann Mathematik der Sekundarstufe machen und gleichzeitig seine Feinmotorik im Schriftspracherwerb altersgemäss entwickeln. Niveau-Sprünge sind die Norm, nicht die Ausnahme.

02

Multidisziplinäres Expertenteam vor Ort

Fachpädagog:innen, Psycholog:innen mit Hochbegabungs-Spezialisierung, Ergo- und Logotherapeut:innen arbeiten im selben Haus. Keine externen Überweisungen, keine Wartelisten — Diagnostik und Förderung geschehen dort, wo das Kind lernt.

03

Tiefe vor Breite

Wir lehren nicht dreissig Themen oberflächlich, sondern drei gründlich. Projektbasiertes Lernen mit echten Fragen — ein Semester kann aus einer einzigen Forschungsfrage bestehen, die Mathematik, Sprache, Naturwissenschaft und Ethik gleichzeitig verlangt.

04

Endlich Peers

Für viele unserer Kinder ist SOLA der erste Ort, an dem sie Gleichgesinnte treffen. Dieses Erlebnis — «ich bin nicht allein so» — ist pädagogisch nicht ersetzbar. Es ist der Grund, warum wir existieren.

03 — Zur Klarheit

Was SOLA nicht ist.

Keine Eliteschule.
Wir wählen nicht nach Status oder Einkommen aus. Unsere Stiftung vergibt Stipendien bis zu 100 % der Schulkosten.
Keine Ausleseschule nach Leistung.
Aufnahme bedeutet bei uns: passt das Kind zu uns, passen wir zum Kind. Kein Eignungstest, kein Ranking.
Kein Drill, kein Akademismus.
Unsere Kinder haben genug Druck erlebt — meistens durch Langeweile. Wir arbeiten projektbasiert, neugiergetrieben, mit viel Zeit für Tiefe.
Keine Überflieger-Zucht.
Wir trainieren keine Gewinner. Wir begleiten Menschen. Ziel ist ein erfülltes Leben, nicht der nächste Wettbewerb.

SOLA ist eine Antwort auf eine Lücke im Schweizer Bildungssystem. Nicht mehr — und bewusst nicht weniger.

04 — Der Alltag

Ein Tag bei SOLA.

Der Rhythmus unseres Tages ist Absicht, nicht Tradition. Lange Blöcke für Tiefe, viel Bewegung, gemeinsame Mahlzeiten, echte Stille.

Kinder in konzentrierter Arbeit
  1. 08:15 Offener Start · Lesen, Schreiben, Gespräch
  2. 09:00 Deep Work · 90-Minuten-Block auf individuellem Niveau
  3. 10:45 Bewegung draussen · bei jedem Wetter
  4. 11:30 Projektarbeit · fächerübergreifend, jahrgangsgemischt
  5. 12:45 Gemeinsames Mittagessen · ohne Handy, mit Tischgespräch
  6. 14:00 Enrichment · Latein, Philosophie, Robotik, Musik, Kunst
  7. 15:30 Reflexion & Lerntagebuch
  8. 16:00 Freie Zeit im Haus oder draussen

05 — Das Team

Menschen, die diese Schule tragen.

Unsere Pädagog:innen und Expert:innen haben eines gemeinsam: sie haben hochbegabte und 2E-Kinder nicht nur studiert, sondern lange begleitet. Viele sind selbst Eltern solcher Kinder.

Portrait von Dr. sc. Maren Vogt

Dr. sc. Maren Vogt

Schulleitung · Entwicklungspsychologin

Promotion an der ETH Zürich zu kognitiver Entwicklung bei hochbegabten Kindern. Fünfzehn Jahre Schulpraxis in der Schweiz und Deutschland.

Portrait von Julien Berger, MSc

Julien Berger, MSc

Pädagogische Leitung · Primar

Primarlehrer mit CAS Hochbegabung. Vorher an der International School Zürich und in einer Schule für Hochbegabte in München.

Portrait von Dr. phil. Esther Keller

Dr. phil. Esther Keller

Psychologischer Dienst · 2E-Diagnostik

Fachpsychologin für Kinder- und Jugendpsychologie FSP. Schwerpunkt Zweifach-Ausnahmebegabung, Lerntherapie.

06 — Unsere Prinzipien

Sechs Leitsätze, die alles prägen.

01

Das Kind zuerst

Jede Entscheidung beginnt mit der Frage: Was braucht dieses Kind heute, in dieser Woche, in diesem Jahr?

02

Intellektuelle Ehrlichkeit

Wir unterschätzen Kinder nicht. Wir sprechen mit ihnen über echte Fragen — auch wenn sie unbequem sind.

03

Tiefe braucht Zeit

Wir hetzen nicht durch den Lehrplan. Ein gut verstandener Gedanke ist zehn halb verstandenen überlegen.

04

Stärken sichtbar machen

Bei 2E-Kindern beginnen wir mit dem, was leuchtet. Defizite bearbeiten wir — aber sie definieren niemanden.

05

Gemeinschaft statt Wettbewerb

Wir vergleichen Kinder nicht miteinander. Wir begleiten jedes auf seinem Weg und feiern Fortschritt individuell.

06

Transparenz gegenüber Eltern

Eltern sind Partner:innen. Sie bekommen echte Einblicke, nicht polierte Berichte. Gespräche sind häufig, offen, konkret.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihr Kind.

Ein Kennenlerngespräch dauert rund eine Stunde. Kein Test, kein Verkaufsgespräch. Wir hören zu, beschreiben unsere Schule ehrlich und prüfen gemeinsam, ob SOLA der richtige Ort ist — für Ihr Kind und für uns.